as System unterscheidet grundsätzlich zwischen der Betriebsart „Driving-Range“ und „Spiel“.
Auf der Range werden folgende Werte des Schwungs gemessen:
1. Winkel der Rückschwungposition,
2. Schwungebene (d.h. hier Abschwungebene im Verhältnis zum Rückschwung),
3. Schlägerkopfgeschwindigkeit,
4. Schwungdauer (Gesamt und Rückschwung und Abschwung getrennt) ,
5. Timing (Verhältnis Abschwung zu Rückschwung)

Andere Systeme (wie Zepp oder SwingTalk) bieten hier mehr und genauere Werte, bleibt abzuwarten ob das System in der Hinsicht noch weiterentwickelt wird. Über die Genauigkeit der Schlägerkopfgeschwindigkeit kann ich keine verlässliche Aussage machen, ich werde das mal im Scope checken. Die Anzeige von Timing und Rückschwungposition ist auf jeden Fall für mich sehr hilfreich, ich tendiere dazu, zu kurz auszuholen und damit auch meinen Schwung zu schnell auszuführen, das kann ich hiermit sehr gut kontrollieren. Ein Vorteil dieses Systems liegt auch darin, dass man mit jedem Schläger üben kann, man muss nur den Sensor kurz mit dem Schläger antippen. Außerdem kann man auch Werte ermitteln, ohne tatsächlich einen Ball zu schlagen, d.h. man kann zwischen einem Probeschwung und dem tatsächlichen Schwung vergleichen, was manchmal sehr hilfreich sein kann.
Im Modus „Spiel“ ermittelt das System die GPS Position und bietet entsprechende Golfplätze an. Nachdem man den richtigen gewählt hat, beginnt man das Spiel, indem man den Schläger an den Sensor (der am Handschuh befestigt wird, ähnlich Zepp-Golf) tippt und dann den Schlag ausführt. Danach muss man vor jedem Schlag diese Bewegung wiederholen. So zeichnet das System jeden Schlag an der Position auf, wo er gemacht wurde. Der Sensor zeigt übrigens immer die Entfernung zum Grün an (wahlweise Anfang oder Mitte). Nach Beenden der Runde kann man dann auf dem Smartphone sehen, wie weit man mit jedem Schlag gekommen ist, und alle Analysen, die im „Range“ Modus möglich sind, auch auf jeden gemachten Schlag anwenden.